Lichttherapie

Depressionen, Schlafstörungen und folglich auch Stress im neuen Licht


Dieses wissenschaftlich anerkannte Verfahren wird auch als Phototherapie bezeichnet, wenn z.B. bei Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte) schwere Hautbeeinträchtigungen mit Licht behandelt werden. Von einer Lichtdusche spricht man, wenn die Patienten täglich aus gut einem Meter Abstand für 20 – 60 Minuten in eine Tageslichtlampe oder damit vergleichbare Lichtquelle blicken, vergleichbar mit dem üblichen, weißen Sonnenlicht.


Dabei soll das Licht auf die Netzhaut fallen, ohne dass der Patient zwangsweise in die Lichtquelle selbst sehen muss.


Wissenschaftliche Untersuchungen legen folgenden biologischen Vorgang zu Grunde:
Unser Gehirn produziert überwiegend in der zweiten Nachthälfte Melatonin – oft mit depressiver Wirkung. Dessen Produktion wird aber beendet, abgebaut oder hemmend beeinflusst, indem die Lichttherapie möglichst früh – am besten nach dem morgendlichen Aufwachen – zur Anwendung kommt. Auf diese Weise lässt sich ein positiver Stimmungsumschwung ansteuern.


Bei saisonalen Depressionen (Winterdepression) und neuerdings weit darüber hinaus erfährt die Lichttherapie bei Arzt und Patient uneingeschränkte Zustimmung. Über das Vitamin D wirkt das Licht unterstützend auf das Immunsystem.


Übrigens: Zur Vorbeugung des Jetlags bieten einige Fluggesellschaften bei Langstreckenflügen Kopfbedeckungen mit Lichtquellen an.


Anwendungsgebiete der Lichttherapie:

  • Cellulite
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen
  • psychische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • depressive Stimmungslage
  • Jet-lag
Die Praxis Dr. med. Richard Pruy in Vohenstrauß nahe Weiden (Oberpfalz) nutzt die medizinischen Vorteile des Lichts für Ihre Gesundheit
Die Lichttherapie, wie sie in der Praxis Dr. med. Richard Pruy in Vohenstrauß nahe Weiden (Oberpfalz) verwendet wird, hilft gegen Erschöpfungszustände und depressive Stimmungslagen